Sport für die Seele


Was ist Sport für die Seele?

Das Leben verläuft meist nicht geradlinig. Ereignisse, die Menschen aus der Bahn werfen können gibt es viele. Vieles kann dann in Frage gestellt werden. Die Antwort auf die Frage bin ich gesund oder krank ist oftmals nicht leicht. Es geht dabei um Kleinigkeiten und um persönliche Wahrnehmungen.

„Sport für die Seele“-Gründer Dirk Kubatzki sieht den Menschen als biopsychosoziale Einheit und betrachtet Gesundheit als ein Kontinuum. Manchmal ist das innere Gefühl eher in Richtung Krankheit tendierend – manchmal in Richtung Gesundheit.

Immer steht jedoch die Frage im Mittelpunkt: Welche Ressourcen sind vorhanden? Und eben nicht die Frage: Was macht den Menschen krank? Es geht darum konkrete Hilfen anzubieten um die Gesunderhaltung zu ermöglichen.

Dies entspricht dem Gesundheitsmodell der Salutogenese nach Aaron Antonovsky. Er wählte ein einprägsames Bild um das Modell leicht verständlich zu machen:

Das Leben ist wie ein Fluss. Mal fließt er ruhig und angenehm strömend. Mal fliesst er wild und reissend. Auch das Logo von Sport für die Seele verdeutlicht dies. Etwas ist ver-rückt und wird wieder in ein Gleichgewicht gebracht.

Die klassische Pathogenese mit der Hauptfragestellung: Was macht uns krank?  versucht den Menschen aus dem Fluss zu ziehen, um ihn zu retten. Und gängelt ihn mit Verboten: Du sollst nicht…fettig essen, faul sein, zu viel Fernsehen… und zeigt Risikofaktoren auf.

Die Salutogenese mit der Kernfrage: Was erhält den Menschen gesund? versucht den Menschen zu einem guten Schwimmer zu machen. Ihn also mit Hilfe der eigenen Ressourcen die gestärkt werden lebenstüchtig zu machen. Ihm ein Gefühl der Verstehbarkeit und der Handhabbarkeit des eigenen Lebens zu geben.Ihn die Selbstwirksamkeit der eigenen Handlung spüren zu lassen.

Das ist der Ansatz von „Sport für die Seele“- Gründer und Coach Dirk Kubatzki. Er will – im übertragenen Sinne – die Menschen zu guten Schwimmern im Fluss des Lebens machen. Dabei sind ihm Methodenvielfalt und individuelle Betreuung und Beratung wichtig. Die Methoden sind naturwissenschaftlich und an der humanistischen Psychologie orientiert. Kernkompetenz des diplomierten Sportlehrers ist das Medium Sport und Bewegung, die Sportwissenschaft.

Was ist die Idee von Sport für die Seele?

Ist die Seele krank, braucht sie Bewegung. Anders als Knochen, Muskeln oder Organe, die nach einer Verletzung zunächst einmal Ruhe und Schonung benötigen, um sich zu erholen, beschreibt bei psychischen Leiden die Aktivität den Weg zur Genesung. Mit „Sport für die Seele“ hat der Sportwissenschaftler Dirk Kubatzki über viele Jahre ein Programm entwickelt, das Menschen mit seelischer Belastung oder Erkrankung dabei unterstützt, wieder eine positive Beziehung zu sich und dem eigenen Körper aufzubauen. Darüber hinaus fördert es die aktive Auseinandersetzung mit der sozialen und materiellen Umwelt – der Schlüssel, um zurück in ein leichteres Leben zu finden.

Diesen Weg suchen heute mehr Menschen denn je. Psychische Leiden gehören längst zu den Volkskrankheiten, und immer mehr Menschen scheiden ihrer wegen frühzeitig aus ihrem Beruf aus. Bei Krankschreibungen, Erwerbsminderung und Frühberentungen lässt sich mittlerweile jeder dritte Fall auf seelische Probleme zurückführen. Ebenso zeigen Untersuchungen, dass jeder dritte Mensch zumindest einmal in seinem Leben von einer psychischen Krankheit betroffen ist. Dennoch fällt es betroffenen Menschen immer noch schwer, sich an einen Arzt zu wenden und etwas gegen ihre Lage zu unternehmen. Die Angst, auf Ablehnung und Unverständnis zu stoßen, eventuell sogar ausgegrenzt und stigmatisiert zu werden, ist weit verbreitet.

Betroffenen mag ihre Situation aussichtslos erscheinen, doch es gibt viele Wege aus dem Stimmungstief.

Eine effektive Möglichkeit aus dem Tief heraus zu kommen ist es, in Bewegung zu kommen. Diese hilft, eine positive Beziehung zum eigenen Körper herzustellen und verbessert so die Wahrnehmung und Einschätzung des eigenen Selbst. Bewegung und Sport werden gezielt eingesetzt, um persönliche, lebenspraktische und soziale Kompetenzen wiederherzustellen und zu stabilisieren. Der Sport kann die Menschen motivieren, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung zurück zu erlangen. Dabei wird immer wieder auf die Selbstwirksamkeit hingewiesen. „Du selbst und deine Bewegung sind der Grund warum du dich wieder besser fühlst!“

Mit „Sport für die Seele“ hat der Coach Dirk Kubatzki schon vielen Menschen auf diesem Weg geholfen. Sein Angebot, das seine Wurzeln in der humanistischen Psychologie, der naturwissenschaftlich geprägten Sporttherapie und der integrativen Bewegungs- und Leibtherapie hat, richtet sich an Menschen in besonderen, teilweise sehr belastenden Lebenssituationen, sowie an alle, die bewusst und reflektiert etwas für sich und ihr Wohlbefinden tun möchten. Und zwar schon, bevor man sich schlecht und krank fühlt.

Das Ziel ist es den Menschen Inhalte und Richtungen zu vermitteln, die ihnen Erlebnisaktivierung, Lebensqualität und Persönlichkeitsentwicklung sowie konkrete Lösungen bieten. Das geschieht bewusst in einer frei gewählten Zeit – etwa dem Urlaub – und aus eigener Motivation heraus in speziellen Settings an besonders schönen Orten. Auch die Atmosphäre und vermeintliche Kleinigkeiten sind hilfreich um diese Ziele zu erreichen.