Betriebliches Gesundheitsmanagement


Wann ist Arbeit gesund?
Was stresst, was erhält gesund?

Kein Unternehmen kann es sich heutzutage noch leisten, die Gesundheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht aktiv zu unterstützen. Ein umfassendes Betriebliches Gesundheitsmanagement mit lösungsorientierten Maßnahmen zur Gesundheitsförderung ist unabdingbar. Ein besonderes Augenmerk ist laut Statistiken hierbei auf die psychische Gesundheit zu richten.

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Der Anteil der Personen , die aufgrund seelischer Leiden frühzeitig in Rente gingen lag 1993 bei 15%.
In 2012 waren es bereits 43%.
Die Ausfalltage aufgrund psychischer Erkrankungen in Deutschland stiegen von 33,5 Mio. in 2001 auf 60 Mio. in 2012.
(Quellen: Deutsche Rentenversicherung Bund, DAK Gesundheitsreport 2013)

Laut Berechnungen des statistischen Bundesamtes liegen die Kosten für die Behandlung psychischer Erkrankung in 2030 bei 32 Mrd. In 2008 lagen sie bei 28,7 Mrd.

Diese Fakten sind alarmierend. Und eine Motivation zugleich JETZT etwas zur Gesunderhaltung am Arbeitsplatz zu tun. Im Sinne der Arbeitnehmer und im Sinne der Arbeitgeber, denn:

Fehlende Gesundheit und fehlende Motivation kosten.
35 Mrd. durch Fehlzeiten/Jahr. 85 Mrd. durch Produktionsausfälle/Jahr. 28 Mrd. Kosten arbeitsbedingter Erkrankungen/Jahr.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) dagegen lohnt sich und zahlt sich aus durch:

  • Verringerung der Arbeitsbelastungen
  • Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Mitarbeitenden und Erhalt der Arbeits- und Leistungsfähigkeit
  • Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Mitarbeitermotivation
  • Senkung des Krankenstandes und der Fehlzeiten
  • Verbesserung des Arbeitsklimas
  • Erhöhung der Mitarbeiterbindung
  • Verringerung der Fluktuation
  • Verbesserung der Produkt- bzw. der Dienstleistungsqualität
  • Erhöhung der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
  • Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Produktivität
  • Förderung der Corporate Identity
  • Verbesserung des Unternehmensimages und der Beschäftigungsattraktivität
  • Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit

Programme der Gesundheitsförderung können Fehlzeitenraten um durchschnittlich 26% reduzieren.

Jeder in BGM investierte Euro spart zwischen 2€ und 10€!

Konkrete Handlungsfelder sind:

  • psychische Gesundheit stärken
  • Anforderungen und Stress optimieren
  • Betroffene unterstützen

Ein BGM kann dann, je nach Institution von der Analyse

  • Arbeitsplatzanalyse
  • Gesundheitsbericht
  • Mitarbeiterbefragung
  • Workshops

bis zur Aktion reichen

  • Mitarbeitergespräche
  • Qualitäts- und Gesundheitszirkel
  • Coaching, Supervision, Mediation
  • Gesundheitstage
  • Konkrete Angebote zur Betrieblichen Gesundheitsförderung

Lehrergesundheit

Ein Beispiel einer Berufsgruppe und Schwerpunktangebot von „Sport für die Seele“ ist die Lehrergesundheit.

Sport für die Seele Gründer Dirk Kubatzki war lange selber im Schuldienst tätig.

Er hat in verschiedenen Schulformen (Gymnasium, Förderschulen) unterschiedliche Kollegien, Schulleiter und verschiedene Auffassungen des Themas „Lehrergesundheit“ kennen gelernt.

Dirk Kubatzki hat an der „Werkstatt Entwicklungsbegleitung“ zum Aufbau der Sekundarschulen der Stadt Arnsberg mitgearbeitet und aufgrund seiner Ausbildung und Tätigkeiten eine lange Erfahrung im Thema Integration/Inklusion von Menschen mit Behinderung.

Der „Tag der Lehrergesundheit“ im Mai 2014 in Dortmund und der Vortrag „Gesundheit kraft deiner Entscheidung“ des Hauptredners Urs Meier waren inspirierend und ausschlaggebend für Dirk Kubatzki, selber in diesem spannenden Thema tätig zu werden.

„Was erhält Lehrkräfte gesund?“ ist die zentrale Frage und „Sport für die Seele“ hat passende Antworten.

Diese Berufsgruppe der Lehrer mit ihrem sich aktuell immer radikaler veränderndem Setting (Artikel FAZ „Lasst doch einfach mal alles so wie es ist, Jürgen Kaube,08/14), ist laut Studien zur Lehrergesundheit akut gefährdet, an psychischen Belastungen die über kritische Beanspruchungsverhältnisse gehen, zu erkranken.

Lehrer zu sein, bedeutet mittlerweile langfristig gesehen, Beeinträchtigungen im Bereich Gesundheit und Leistung in Kauf zu nehmen.

Eher zurückhaltende Schätzungen gehen von ca. 20% von eingeschränkter Gesundheit betroffener Lehrer aus.

Wenn ein Lehrer seinen beruflichen Anforderungen nicht mehr oder nur in unzureichendem Maße nachgehen kann, so hat dies für die gesamte Schulgemeinschaft schlimme Konsequenzen. Eine Wissensgemeinschaft deren Kapital gute und gesunde Schülerinnen und Schüler sind, benötigt seelisch und körperlich gesunde und motivierte Lehrkräfte.

„Sport für die Seele“ bietet für Kollegien und Schulverbünde spezielle, individuelle Konzepte an, um nachhaltig Widerstandskräfte zu erhalten und die Gesundheit der gesamten Schulgemeinde zu stärken.

Schulen müssen individuelle Maßnahmen zur Gesundheitsförderung entwickeln.

Dies muss eine gemeinsame Aufgabe von Lehrern, Schulleitung, Schülern und Eltern sein.

Teilhabe, Transparenz und Änderungsbereitschaft mit Motivation und dem Willen und Wissen der aktuellen Gesundheitsdebatten zu schaffen, sind hier die Ziele.

Hierzu ist der IST-Zustand zu evaluieren, um das jeweilige Kollegium/die Schulgemeinschaft klassisch dort abzuholen wo es im Thema Lehrergesundheit steht.

Dann geht es um die Planung konkreter Maßnahmen, um das Thema inhaltlich anzugehen.

Hier sind konkrete Maßnahmen wie die regelmäßige Durchführung von Gesundheitszirkeln denkbar.

Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung mit Inhalten zu Achtsamkeit, Kommunikation und Bewegung.

Die Vermittlung von Antonovskys Gesundheitsmodell der Salutogenese und die Übersetzung salutogener Denkweisen auf den Schulalltag. Wie kann man dem Auftrag gerecht werden, gemeinsam eine gute, gesunde Schule zu entwickeln?

 

Eine aktuelle Analyse zum Thema hier in der Welt am Sonntag (September 2014)!

Sie sind interessiert an individuellen Informationen zum Thema BGM durch Sport für die Seele?

Sie sind Arbeitgeber und möchten langfristig ihr oberstes Gut, den Mitarbeiter, gesund erhalten?

Sie sind Arbeitnehmer und möchten lange zufrieden und gestaltend, motiviert und gesund ihrer Beschäftigung nachgehen?

Sie sind Geschäftsführer, Schulleiter oder einfach Entscheider und Verantwortlicher und möchten mehr über den Zusammenhang von Führung und Gesundheit erfahren?

Ich freue mich darauf, Sie dabei zu unterstützen.

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